Verdienstmöglichkeiten mit Webseiten - Teil 10
Sagen Sie Ihren Besuchern was Sie sinnvoller Weise tun sollen!
Die Wichtigkeit einer „Handlungsaufforderung“ wird vielfach unterschätzt. Beim erstellen einer Website neigt man immer wieder dazu, den Besucher nicht zu bedrängen. Man hält es für überflüssig. Der Besucher wird schon selber wissen was er will. Aber jeder von uns kennt doch diese gewisse Unschlüssigkeit beim Besuch einer Website, die sich innerhalb von Sekundenbruchteilen in unserem Kopf abspielt, ob wir auf einen Link klicken oder nicht. Darum helfen Sie Ihren Besuchern diese Entscheidung zu treffen, sonst verzichten Sie auf einen Teil Ihrer möglichen Umsätze.
Unterstützen Sie mit Ihren Handlungsaufforderungen gezielt den Besucher sich zu entscheiden.
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Sie werden jetzt sicher denken, wer fällt denn auf so etwas noch rein, oder wer lässt sich durch so etwas beeinflussen. Sicherlich niemand der Ihr Angebot ablehnt, bei dem haben Sie keine Chance. Aber Jemand der schon eine Kaufbereitschaft zeigt, jemand der sich schon mit Ihrem Angebot angefreundet hat, jemand der schon von Ihrem Angebot überzeugt ist, der braucht nur noch den letzten Schubs oder Deu oder wie Sie es auch immer nennen wollen!
Denken Sie auch an die Zweifler, an die, die sich nicht entscheiden können, an die, die eigentlich wollen aber dann wieder doch nicht.
Schicken Sie diese Menschen nach dem entscheidenden KLICK nicht noch lange hin und her auf Ihren Webseiten. Als Beispiel: Sie möchten also kaufen? Dann brauchen Sie nur noch auf der Navigationsleiste den Button jetzt kaufen zu wählen und dann über die Artikelnummer Ihr Produkt wählen von dort aus gelangen sie dann zur Kaufabwicklung. Ich sage Ihnen, jeder Zweifler und Unschlüssige hat grade in diesem Moment seine Entscheidung wieder rückgängig gemacht. Ein Handlungsvorgang muss zügig und reibungslos, in wenigen Schritten ablaufen!
Beim erstellen Ihrer Webseiten sollten Sie auch immer an die nicht so versierten Computernutzer denken. Und glauben Sie mir, davon gibt es genügend. Selbst unter den „jungen Leuten“ sind eine ganze Reihe die zwar täglich im Internet Chatten und auch wissen wo man umsonst die Top-Ten runterladen kann, aber dann hört es mit dem Computerwissen auch schon auf. Kaum zu glauben, aber es ist so. Ich habe vor Jahren mal eine Landing-Page mit einem Bestellformular am Ende der Seite ins Netz gestellt. Zum Glück hatte ich auf dieser Seite auch meine Telefonnummer angegeben, wodurch mir mein Gestaltungs-Fehler erstmal bewusst geworden ist. Sofern man es überhaupt als meinen Fehler ansehen kann. Sie können es sich nicht vorstellen wie viele Anrufe ich erhalten habe, von Menschen die sich zwar für meinen Artikel interessierten aber wissen wollten, was er denn koste und wie man ihn bestellen könne. Wissen Sie was der häufigste Grund für die Anrufe war: Der Preis sowie das Bestellformular standen außerhalb des normalen Bildschirmbereichs. Diese Menschen wussten nicht wie man das Bild nach oben scrollt. Ich habe diesen Menschen dann am Telefon erklärt wie man eine Scroll-Leiste verwendet. Es waren sogar einige dabei, bei denen die Monitoreinstellungen so falsch waren, dass gar keine Scroll-Leiste mehr sichtbar war. Seit dieser Zeit baue ich auf meinen Webseiten immer noch zusätzliche Hinweise ein, die auch den unbedarftesten Internetnutzer zu seinem Ziel führt.
Dieser Onlinekurs wird ständig aktualisiert und ergänzt! Schauen Sie also öfters mal rein!
Auch im E-Mail-Verkehr gibt es einiges zu beachten. So sind zum Beispiel bei einigen die Mail-Programme so eingestellt, dass sie nur Textnachrichten empfangen können. Man bedenke – wir schreiben das Jahr 2009. Wenn Sie dort hin HTML-Nachrichten senden, denken die Empfänger Sie hätten Post von einem Alien erhalten. Darum mein Tipp - senden Sie auch heute noch, bevorzugt reine Textnachrichten.
Auch laden sich einige Menschen jedes nur erdenkliche Programm, Hauptsache es ist umsonst, auf Ihren Computer, welches die Sicherheit des Rechners erhöhen soll. Am besten sind Firewalls die dann auch noch auf die höchste Sicherheits-Stufe eingestellt werden. Sicher ist sicher. Diese Rechner sind dann so sicher, dass man sie auch gleich ausgeschaltet lassen kann, weil man sowieso keine Seite im Internet mehr vollständig betrachten kann. Sehr Sinnvoll ! Das ist in etwa so, wie mit verbundenen Augen ins Kino gehen. Solche virtuellen Hochsicherheits-Trakte leiten dann auch keine Links in E-Mails weiter. Was dazu führen kann, dass diese Menschen zwar bei Ihnen Informationen anfordern, aber den Link in Ihrer Bestätigungsmail nicht weiterleiten können und somit auch keine Informationen von Ihnen erhalten. Es wird zwar darauf geklickt, aber weiter passiert nix.
Ich könnte über unbedarfte Computer-Nutzer ganze Bücher schreiben, aber was ich Ihnen hier an dieser Stelle nur vermitteln möchte ist - dass wir als Webmaster oder Webseitenbetreiber auch an und auch für diese Unbedarften denken müssen, wenn wir mit unserer Webseite viel Geld verdienen möchten. Gestalten Sie also Ihre Webseite und auch Ihr gesamtes System so einfach wie möglich, so dass auch Anfänger sich zu Recht finden.
Spam – sind nicht angeforderte aber zugestellte Werbebotschaften
Sie sollten Personen die bei Ihnen keine Informationen angefragt haben, auch keine E-Mail zusenden. Dies ist in Deutschland sowie in vielen EU-Ländern verboten. Nach dem UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb) stellen solche E-Mails bei Privatleuten und Gewerbetreibenden eine unzumutbare Belästigung dar und sind nach §7, Absatz 2, Nr. 3 verboten.
Auch wenn jemand bei Ihnen Informationen angefordert hat, aber Ihnen mitteilt dass er keine weiteren E-Mails erhalten möchte müssen Sie dies respektieren und diesen Kontakt aus Ihrem Verteiler löschen. Wer das von mir empfohlene Worldsoft-System verwendet, kann den gesamten E-Mail-Verkehr automatisieren und Gesetzes-konform gestalten. Die professionelle FollowUp-Autoresponder-Software von Worldsoft bietet hierfür alle notwendigen Funktionen. Hier stehen Ihnen zwei Verfahrensmöglichkeiten zur Auswahl. Onlinekurs Teil3
Die Single-Opt-In Eintragung: Der Besucher auf Ihrer Webseite fordert über ein Eintragsformular z.B. den Newsletter an. Der Besucher hinterlässt Name und E-Mail-Adresse (oder weitere Daten) und klickt auf den Absende-Button. Das System registriert automatisch, Anmelde-Datum, -Zeit, Anfrage-ID und je nach Anfrage wird ein Adress-Code zugeordnet. Die Adressdaten werden in der Adress-Datenbank gespeichert und der FollowUp-Autoresponder beginnt mit seiner arbeit. Je nach zugeordnetem Adress-Code erhält der Anfragende nun die angeforderten Informationen die im System hinterlegt wurden. So können über Wochen und Monate ganze E-Mail-Serien zu zuvor festgelegten Zeiten an dem Empfänger versendet werden. Die Single-Opt-In-Eintragung ist für den Benutzer einfach, hat aber auch einen Nachteil. Jeder könnte irgendeine E-Mail-Adresse eintragen. Z.B. von einem Nachbarn den er nicht mag, dieser erhält dann E-Mails die er nicht bestellt hat. In der Beweispflicht liegen aber leider Sie, mit Ihrem System!
Mein Tipp: Geben Sie in Ihren E-Mails immer einen Verweis auf die Möglichkeit der ungewollten Zusendung und räumen Sie dem Empfänger die Möglichkeit ein Ihre E-Mails abzubestellen. Dies ist auch Möglich über den sogenannten Opt-Out-Link. Dies ist ein Link in der E-Mail über den der Empfänger mit einem Klick den E-Mail-Versand stoppen kann. Das E-Mail Programm schaltet beim Empfang dieses Links den E-Mail-Versand automatisch für diesen Empfänger aus. Leider funktionieren diese Link-Weiterleitungen, aus den weiter oben schon genannten Gründen (Hochsicherheits-Trakt) nicht immer.
Die zweite Variante ist Double-Opt-In Eintragung: Hier erhält der Anfragende zuerst eine Verifizierungs-Mail mit einem Verifizierungs-Link. Der Anfragende bestätigt über das Klicken auf diesen Link, dass er die Informationen angefordert hat. In diesem Fall registriert das Mail-System zusätzlich und nachweislich diese Bestätigung. Somit kann der Anfragende später nicht behaupten er hätte diese Informationen nicht angefragt. Aber hier besteht die Gefahr, dass diese Bestätigungsmail übersehen wird oder der Link, genau wie schon erwähnt, nicht funktioniert.
Ich verwende bevorzugt den Single-Opt-In Eintrag und stelle meinen Kontakten einen E-Mail-Link zur Verfügung über den sie den E-Mail-Empfang abmelden können.
Die Impressumspflicht
Sie haben also auch rechtliche Verpflichtungen wenn Sie eine Website betreiben. Dazu gehört das Impressum mit Firmenname, Name, Adresse, Telefon, (Registereintragungen wenn erforderlich z.B. bei Vereins-, Handels-, Genossenschaftsregister) Das Impressum muss gut ersichtlich auf der Webseite und auch im geschäftlichen E-Mail-Verkehr enthalten sein. Sobald Sie auf Ihrer Webseite mit eigenen Produkten handeln, kommt noch eine Reihe weiterer Anforderungen dazu. z.B. Rücktrittsrecht, AGBs usw. Auch sollten Sie immer Hinweise zum Datenschutz auf Ihrer Seite geben. Wenn Sie Partnerprogramme auf Ihrer Seite betreiben dann halten Sie die Datenschutzrichtlinien der Anbieter ein, besonders Google AdSense verlangt einige Angaben auf Ihrer Seite. Halten Sie sich unbedingt daran, sonst können Sie von solchen Partnerprogrammen ausgeschlossen werden. Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten: http://www.erecht24.de/ oder http://www.juraforum.de/
So das waren die Pflichten, Ihr Recht ist es, soviel Geld mit Webseiten zu verdienen wie sie wollen. Mein letzter Tipp: Sie werden als Neuling in diesem Geschäft mit Sicherheit auch einige Niederschläge hinnehmen müssen. Schmeißen Sie aber nicht gleich die Flinte ins Korn, lernen Sie aus Ihren Fehlern. Seien Sie selbstkritisch, denn es liegt definitiv einzig und alleine an Ihnen ob Sie Erfolgreich oder Erfolglos dieses Geschäft betreiben. Wenn Sie also einen Geldautomaten im Internet haben möchten, müssen Sie etwas dafür tun. Die Chancen stehen gut und sind für alle gleich!
Orientieren Sie sich an denen, die Erfolgreich in diesem Geschäft sind, denn diese Menschen haben einmal genauso wie Sie angefangen und haben durchgehalten bis zu ihrem Erfolg.
Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen den Erfolg der (des) Tüchtigen.
Wenn Sie Freunde, Kollegen oder Geschäftspartner haben, für die dieser Kurs interessant sein könnte, geben Sie einfach diesen Link weiter:
Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Onlinekurs haben, dann rufen Sie mich einfach mal an. Ich freue mich über jedes Feedback.
PC-ONLINE-MEDIA
Wolfgang Maiwald
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